Die Präsidentschaftswahlen im Mai 2014 wurden von Arthur Peter Mutharika von der Democratic Progressive Party (DPP) gewonnen. Abgewählt wurde die bisherige Amtsinhaberin Joyce Banda, die 2012 nach dem unerwarteten Tod von Bingu wa Mutharika als Vizepräsidentin nachrückte. Arthur Peter Mutharika ist der Bruder von Bingu wa Mutharika; er ist Jurist und hat als Rechtsprofessor in Tanzania, Äthiopien und den USA gelehrt.

vereinsgeschichte

In Malawi teilt ein Kind sein Schulzimmer mit 125 anderen Kindern – weil es zu wenig Schulgebäude, zu wenig ausgebildete Lehrkräfte und zu wenig Schulmaterial gibt.
Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft und ein Schlüssel für eine gerechtere Welt. Wer Wissen hat, wer lesen, schreiben und rechnen kann, wer sich informieren kann, ist weniger auf andere angewiesen, weniger anfällig ausgenutzt zu werden und kann sich selber aus der Armut befreien. Deshalb bereitet der Verein Kinder aus Malawi mit gezielten Projekten auf ihre Zukunft vor. Er legt grossen Wert auf die Einbindung der Schülerinnen und Schüler. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten soll gestärkt werden. Die Jugendlichen sollen stolz auf ihre Kultur, ihr Wissen und ihr Können sein. Die Projekte des Vereins umfassen neben den Schulen auch Sportanlässe und kulturelle Aktivitäten. Von diesen gemeinsamen, interkulturellen Projekten profitieren wir alle. Wir lernen laufend voneinander und kommen der anderen Kultur im persönlichen Kontakt immer näher.

malawi

Die Republik Malawi liegt in Südostafrika und grenzt im Norden an Tansania, im Osten an Mosambik und im Westen an Sambia. Das Land ist vor allem für zwei Dinge berühmt: für die prachtvolle, vielfältige Natur und die Herzlichkeit seiner Menschen. Der grösste Reichtum des Landes ist der Malawi-See, der sich vom äussersten Norden des Landes bis tief in den Süden erstreckt.
Das frühere britische Protektorat wurde 1964 unabhängig. Seit 2014 wird Malawi von Arthur Peter Mutharika von der Democratic Progressive Party regiert. Malawi ist heute eines der ärmsten Länder der Erde. Die meisten der 15 Millionen Einwohner leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Ein Grossteil der Bevölkerung lebt von der Subsistenzwirtschaft.